Berechneter Messwert

Berechneter Messwert erzeugt eine neue Zahl aus bereits vorhandenen aktuellen Messwerten.

  1. Ergänzen Sie diese Prüfung.

  2. Tragen Sie Formel, Einheit und optional Warnung ab bzw. Kritisch ab ein.

  3. Ergänzen Sie unter Quellen für jeden benötigten Wert eine Zeile.

  4. Geben Sie unter Variable einen eindeutigen kleingeschriebenen Namen ein, beispielsweise a oder ram_total.

  5. Wählen Sie unter Messreihe den Bereich integration, extended, resource oder service und anschließend den konkreten Messwert-ID-Eintrag. Die Oberfläche zeigt passende Geräte- und Messwertbezeichnungen an.

  6. Stellen Sie Höchstalter in Sekunden ein; Vorgabe 300, zulässig 15 bis 86.400.

  7. Testen und speichern Sie.

Messreihe

Verwendeter Wert

integration

Wert einer zusätzlichen Prüfung

extended

Wert einer erweiterten Ressourcenmessung

resource

Prozentwert einer Grundressourcenmessung

service

Antwortzeit einer Ping-, TCP- oder Webprüfung

Beispiel: Zwei Quellen a und b können mit a + b addiert werden. Unterstützt sind Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Modulo, Klammern, Vorzeichen sowie min, max, abs und round. Variablennamen beginnen mit einem Kleinbuchstaben und enthalten Kleinbuchstaben, Zahlen oder Unterstriche. Höchstens 20 Quellen sind möglich.

Fehlende, pausierte, durch Abhängigkeit blockierte, nicht freigeschaltete oder veraltete Quellen liefern keinen gültigen berechneten Wert. Das Höchstalter verlängert nicht die normale Aktualitätsfrist der Quellprüfung. Ein Fehler wie Division durch null wird als Prüfergebnis gemeldet. Zieladresse und Port sind auch bei dieser Prüfung in der gemeinsamen Eingabemaske vorhanden; die Berechnung nutzt die ausgewählten gespeicherten Messwerte.